Reichstag Berlin

Das Reichstag Berlin am Platz der Republik in Berlin ist seit 1999 Sitz des Deutschen Bundestages und eine beliebte Sehenswürdigkeit in Berlin.

Reichstag Berlin
Reichstag Berlin

Der von 1884 bis 1894 im Stadtteil Tiergarten unter dem Architekten Paul Wallot im Stil der Neorenaissance errichtete Bau am linken Ufer der Spree beherbergte sowohl den Reichstag des Deutschen Kaiserreiches als auch den Reichstag der Weimarer Republik. Dort tagte zunächst auch der Bundesrat des Reichs. Nach schweren Beschädigungen durch den Reichstagsbrand von 1933 und im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude in den 1960er Jahren in modernisierter Form wiederhergestellt und diente für Ausstellungen und Sonderveranstaltungen. Von 1995 bis 1999 wurde der Reichstag für die 1991 beschlossene dauerhafte Nutzung als Parlamentsgebäude durch den Architekten Norman Foster grundlegend umgestaltet. Insbesondere berühmt ist die beeindruckende Glaskuppel, die für Besucher offen steht und einen tollen Blick über die Stadt und den Tiergarten bietet.

Neben dem Besuch der Reichstagskuppel werden Führungen durch das gesamte Gebäude und der Besuch von politischen Sitzungen angeboten sowie spezielle Familienführungen, die auch Kindern Spaß machen. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Angebote & Touren

Die Reichstagkuppel kann unter anderem im Rahmen einer Regierungsviertel-Tour besichtigt werden. Außerdem hat Get Your Guide Reichstagsbesuche inklusive einer Mahlzeit im dortigen „Käfer“ Dachgarten-Restaurant im Programm. Ein Angebot beinhaltet prominente Begleitung: Mit dem alten Fritz höchstpersönlich geht’s zum Sektempfang in die Kuppel.

Dem deutschen Volke

Lautet seit 1916 die Inschrift über dem Westportal des Berliner Reichstagsgebäudes

Der Architekt des Reichstagsgebäudes Paul Wallot legte die Widmung Dem Deutschen Volke für den 1894 fertiggestellten Reichstags-Bau fest, welcher einen großen Streit auslöste. Die Inschrift, für die zwei erbeutete Kanonen aus den Befreiungskriegen gegen Frankreich 1813 bis 1815 eingeschmolzen für die Buchstaben wurden, wurde erst im Dezember 1916 angebracht. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie beschädigte und nach dem Krieg wiederhergestellt. Beim Umbau des Gebäudes 1994 bis 1999 wurde die Inschrift erneuert.

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